Sicherheit am Strand

Sich sonnen, schwimmen gehen, spielen: Ein Tag am Meer ist einfach etwas Schönes! Aber aufgepasst! Das Meer birgt auch Gefahren. Für Nichtschwimmer oder schlechte Schwimmer kann das Meer auch gefährlich sein. Gehen Sie daher nicht alleine ins Wasser, achten Sie aufeinander und lassen Sie Ihre Kinder nicht aus den Augen.

Gezeiten: Ebbe und Flut

Ebbe und Flut verursachen starke Strömungen. An den Strandposten der Rettungsbrigade Noordwijk sind die hohen und niedrigen Wasserstände immer angegeben.
Aufgepasst bei Prielen im Meer. Vor der Küste liegen Sandbänke, und bei Ebbe kann man diese manchmal sehen. Senkrecht zur Küste gibt es Öffnungen zwischen den Sandbänken. Dabei handelt es sich um sogenannte Priele. Priele befinden sich nicht immer an der gleichen Stelle. Durch diese Priele kann das Wasser stark strömen. Wenn Sie in die Strömung eines Priels geraten, sollten Sie sich vom Wasser mitziehen lassen. Dann treiben Sie von selbst in tieferes Wasser, wo die Strömung weniger stark ist. Indem Sie schräg aus dem Priel herausschwimmen, können Sie ans Ufer gelangen.

Wind

An der Küste ist es fast nie windstill. Wenn der Wind vom Meer her weht (auflandig), sind die Wellen hoch. Und wenn der Wind vom Land her weht (ablandig), gibt es kaum Wellen. Der ablandige Wind macht das Zurückschwimmen an die Küste jedoch schwierig. Dann ist es besser, nicht weiter als bis zur Hüfte ins Meer zu gehen.

Gelbe Flagge: gefährlich! 

Bei starker Strömung, gefährlichen Prielen oder ablandigem Wind wird die gelbe Flagge gehisst. Dann ist es besonders gefährlich, im Meer schwimmen zu gehen.

Gele vlag

Rote Flagge: verboten!

Ist die Strömung zu gefährlich, sind die Wellen zu hoch oder zieht ein Gewitter auf, wird die rote Flagge an den Strandposten und bei den Strandrestaurants gehisst. Dann ist es verboten, ins Meer zu gehen.

Rode vlag

Flagge mit schwarz-weißem Karomuster: Wassersportzone

Es gibt im Meer drei Zonen, wo Wassersportler, Kitesurfer und Segler aktiv sind. Diese Zonen sind mit einer Flagge mit einem schwarz-weißen Blockmuster gekennzeichnet. Man sollte in diesen Zonen besser nicht schwimmen gehen, denn dort kann es gefährlich sein.

Zwart wit geblokte vlag

Tipps, wenn sich jemand in Not befindet

  • Behalten Sie Augenkontakt mit der Person, die in Not geraten ist.
  • Lassen Sie eine weitere Person die Notrufnummer 112 anrufen. Teilen Sie der Person in Not mit, dass Hilfe ankommt.
  • Alarmieren Sie auch die Rettungsbrigade, Inhaber von Strandrestaurants und andere Strandbesucher und bitten Sie diese um Hilfe.
  • Prüfen Sie, ob Sie der in Not befindlichen Person einen treibenden Gegenstand wie etwa eine Luftmatratze oder eine Boje zuwerfen können.
  • Achten Sie darauf, dass Sie sich dabei nicht in Gefahr bringen.
  • Gehen Sie nur dann ins Wasser, wenn es wirklich nicht anders geht, und nur dann, wenn Sie ein erfahrener Schwimmer sind. Versichern Sie sich, dass jemand am Ufer weiß, dass Sie im Wasser sind.

Kinder: Verlieren Sie Kinder nicht aus dem Auge!

Am Strand stehen blaue Orientierungsschilder mit Abbildungen, wie etwa einem Segelschiff, Strandball oder Eis. Jeder Strandabschnitt hat seine eigene Abbildung. Zeigen Sie Ihrem Kind, bei welchem Strandabschnitt mit dem jeweiligen Schild Sie sich aufhalten. Kinder, die sich verlaufen, werden von Strandposten aufgenommen. Eine Flagge mit einem Fragezeichen bei einem Strandposten signalisiert, dass sich dort ein Kind befindet.
Bei den Strandposten können Sie auch kostenlos Armbänder bekommen. Notieren Sie auf diesen Ihre Handynummer, damit man Sie gegebenenfalls kontaktieren kann.

Vlag met vraagteken

Möchten Sie mehr erfahren?

Für weitere Informationen über die Gefahren, die das Meer birgt, können Sie sich jederzeit an den Posten der Rettungsbrigade am Strandzugang 18 wenden. Man informiert Sie dort gerne.

Uitgelicht